OFFENES WLAN IN DER INNENSTADT

Mettmann. Unsere Innenstadt soll attraktiver werden. Wie schon in der Oberstadt begonnen, möchten wir unseren Besuchern und uns selbst einen flächendeckenden und frei zugänglichen Zugang zum Internet anbieten. Das kann nur mit Hilfe von Anwohnern und Geschäftsleuten erreicht werden.

Wie geht das?

Der Verein Freifunk Rheinland e. V. stattet Router  mit einer speziellen Firmware aus, die an den eigenen Internet-Router angeschlossen werden.  Die Freifunk-Router kommunizieren untereinander und bilden so ein eigenes Netzwerk.

Und die rechtliche Seite?

Der Datenverkehr wird durch den privaten Router per VPN geleitet und wird erst durch die Server des Vereins ins Internet entlassen. Nebenbei hat der Verein den Status „Internet-Provider“ und ist von der „Störerhaftung“ ausgenommen.

Was kostet das?

Etwa 6 Euro im Jahr an Strom. Durch eine Spende der Kreissparkasse über  1.500,- € und die berechtigte Hoffnung auf die gleiche Summe durch den Verfügungsfond Innenstadt der Stadt Mettmann können Hardware und Infrastruktur finanziert werden. Die Beteiligten arbeiten ehrenamtlich.

Warum machen wir das?

Wir wollen jedem Menschen Zugang zum Internet ermöglichen. Speziell für unsere Innenstadt wollen wir einen Grund mehr bieten, sie zu besuchen.

Kontakt: Lutz Wulfestieg, Mobil 0171 9502338 oder Ria Garcia, Mobil 0173 8528408 oder per Mail kontakt@freifunk-mettmann.de

Status Quo

Ein Grundsatz von Freifunk ist es, ein freies Netz für freie Bürger zu schaffen. Das wir über dieses Netzwerk auch Internet durchleiten und zur Verfügung stellen können, kam erst später dazu. Inzwischen profitieren viele Städte und Gemeinden von diesem Gedanken. Natürlich soll auch Mettmann davon profitieren.

Beim Aktionstag der Wirtschaft Mettmann hat unsere Community Mettmann vom Freifunk Rheinland e. V. als Projekt die Ausstattung der Innenstadt mit offenem WLAN eingereicht. Sehr schnell hat die Kreissparkass eine großzügige Spende über 1.500 ,- € zur Verfügung gestellt. Über den Verfügungsfond Innenstadt Mettmann können wir diesen Betrag sogar verdoppeln. Damit wären Hardware und Infrastruktur weitestgehend finanziert.

Was gerade passiert

Nachdem wir einige Mettmanner Innenstädter für die gute Sache gewonnen haben, müssen wir den Hardware-Bedarf feststellen. Das heißt, wir müssen jeden möglichen Standort untersuchen

  • Wo steht der private Router
  • Wo kann der Freifunk-Router stehen (fensternah!)
  • Steckdose vorhanden
  • Verlegung des LAN-Kabels möglich
  • Zweiter Router erforderlich
  • Indoor- oder Outdoor-Router

Nach und nach werden jetzt die Freifunk-Router in der Mettmanner Innenstadt installiert.